Wir unterstützen Euch dabei, Eure Community wieder selbst zu organisieren. Auf einer Plattform, die Euch gehört und deren Regeln Ihr selbst bestimmt. Eine Plattform, die sich weltweit mit Communities vernetzten kann. Ob News, Hintergrund, Video, Audio oder Foto. Ob Debatte und Diskussion, die Organisation des nächsten Sportwettkampfes oder die nächste Kampagne.
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Stiftungen.social
Mehr als 20 Stiftungen begleitet Save Social – Networks For Democracy beim Betrieb des Mastodon-Server stiftungen.social – Eine demokratische Instanz (externer Link). Die Stiftungen engagieren sich mit dem Projekt für eine offene Informationsinfrastruktur in der digitalen Kommunikation, die frei von Algorithmen ist und auf einer europäischen Open-Source-Technologie basiert. Sie verfolgen mit dem neuen Server die sogenannte „Plus 1-Strategie“, um sich in der Social-Media-Kommunikation unabhängiger von großen chinesischen oder US-Techplattformen wie Instagram, Youtube oder TikTok zu machen.
In mehreren Workshops hat Save Social zusammen mit sechs initiierenden Stiftungen Aufbau und Struktur des Servers entwickelt und den Start von stiftungen.social vorbereitet. Dieser Initiatorenkreis bestand aus: Rudolf Augstein Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Joachim Herz Stiftung, VolkswagenStiftung sowie ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.
Gestartet wurde der Server anlässlich der 2MR-Konferenz im Mai 2026. Seitdem kommunizieren auch Allianz Foundation, Bertelsmann Stiftung, Deutsche Nationalstiftung, Karg-Stiftung, Körber-Stiftung, Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Michael Otto Foundation for Sustainability, Schöpflin Stiftung, taz panterstiftung, Carl-Zeiss-Stiftung, die Baden-Württemberg-Stiftung, die Stiftung Dr. Georg Haar, die Klaus Tschira Stiftung, die Loki-Schmidt-Stiftung sowie die Rüm Hart Stiftung gemeinsam über den Server „stiftungen.social“.
Die erste Bilanz fällt positiv aus. Einzelne Posts erreichen mehr als 10.000 Menschen.
Die Stiftungen gehen mit gutem Beispiel voran. Sie stärken mit ihrem Engagement die resiliente Informationsinfrastruktur in Europa. Wir regen an, dass nun weitere Akteur:innen folgen: Behörden, Medienhäuser und Rundfunksender, Organisationen und Verbände sollten sich für offene Kommunikationsnetzwerke engagieren, deren Regeln die Gesellschaft selbst bestimmen kann – und nicht einige reiche Milliardäre in den USA. Wir begleiten sie gern auf diesem Weg.
In den Netzwerken US-amerikanischer und chinesischer Konzerne nehmen Hass, Hetze und Desinformation massiv zu. Die Plattformen entziehen sich zudem ihrer Verantwortung und einer Regulierung. Dadurch wird das Vertrauen in Informationen untergraben und gesellschaftliche Debatten werden durch Algorithmen verzerrt. Mit ‚stiftungen.social‘ setzen wir ein deutliches Zeichen für unabhängige soziale Netzwerke und stärken neue unabhängige digitale Räume
Es ist ein wichtiges Signal, dass große deutsche Stiftungen einen eigenen Mastodon-Server starten
Sie beteiligen sich damit aktiv am Aufbau und am Betrieb einer unabhängigen Informationsinfrastruktur, die unsere Demokratien dringend benötigen. Wir freuen uns sehr darüber, dass die starken Inhalte der Stiftungen künftig das weltweite Mastodon-Netzwerk bereichern.
Eigenen Mastodon-Server starten
Datenschutz, Nutzungsbedingungen und Serverregeln leicht gemacht:
Unsere digitale Infrastruktur wächst nicht von allein: Immer mehr Vereine, Institutionen, Unternehmen und andere Organisationen beteiligen sich daran, ein resilientes Netzwerk zu bauen, das auf Basis offener Protokolle Menschen miteinander in Kontakt bringt, und dessen Regeln wir selbst bestimmen.
Ein gutes Beispiel für einen solchen Beitrag zur Informationsinfrastruktur ist der Server „stiftungen.social“: Save Social hat mehr als 20 deutsche Stiftungen auf dem Weg begleitet, über einen eigenen Mastodon-Server ihre Stiftungskommunikation resilient und unabhängig von Big Tech zu machen. Auch die Helmholtz-Gemeinschaft (externer Link) oder das Land Schleswig-Holstein (externer Link) betreiben bereits eigene Mastodon-Server.
Einen solchen eigenen Server für die eigene Kommunikation zu betreiben, ist keine technische Herausforderung: Auch Privatpersonen, Vereine oder kleine Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung können einen solchen Server mit einem Klick bei Dienstleistern bestellen (eine Auswahl bietet beispielsweise die Anbieterliste von gnulinux.ch (externer Link)).
Als Herausforderung empfinden viele aber die notwendigen rechtlichen Dokumente. Zusammen mit Wikimedia Deutschland haben wir Vorlagen erstellt, die sich einfach für unterschiedliche Mastodon-Server anpassen lassen. Wir stellen diese hier zur eigenen Bearbeitung und Prüfung ohne Gewähr für die Richtigkeit zur Verfügung. Save Social – Networks For Democracy übernimmt keine Haftung für etwaige Fehler. Dieses Angebot ist keine rechtliche Beratung.