Häufig gestellte Fragen
Allgemein
Wer oder was genau ist Save Social?
Wir sind eine gemeinnützige Organisation (gemeinnützige Unternehmergesellschaft, gUG), die sich mit dem Rückhalt eines breiten Netzwerks aus Menschen und Organisationen im Sommer 2025 gegründet hat. Unser Ziel ist, die demokratische Kraft der sozialen Medien zu retten. Grundlage für die Arbeit von Save Social war eine Petition, die im Frühjahr 2026 mehr als eine Viertelmillion Unterschriften gefunden hat. Heute koordiniert die Initiative auf Basis dieses Petitionstextes das breite Netzwerk und setzt Impulse gegen Big Tech und für offene, demokratiestärkende soziale Netze. Mehr dazu auf der Seite Wer wir sind.
Wie genau macht Save Social das?
Unsere Arbeit ruht auf drei Säulen: Erstens versuchen wir möglichst viele Organisationen, Menschen, Vereine („Communities“) zu überzeugen, zu besseren sozialen Netzen zu wechseln. Damit diese Netzwerke viele Menschen erreichen, versuchen wir zum Zweiten, den Rahmen für offene Plattformen in Europa zu verbessern: Der Betrieb gemeinwohlorientierter Plattformen sollte beispielsweise dringend als gemeinnützig anerkannt werden. Und es braucht zusätzliche Finanzmittel, um offene Plattformen zu einem ernstzunehmenden Gegenentwurf zu den großen Big-Tech-Monopolen aus den USA und China zu machen. Drittens sprechen wir dafür mit vielen Politiker*innen und Entscheider*innen auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene, um durch Lobbyarbeit unseren Zielen näher zu kommen.
Wo steht Save Social politisch?
Save Social setzt sich für den Erhalt der Demokratie ein – ein Ziel, das alle Demokraten von links bis rechts einen sollte. Wir verstehen uns daher als überparteilich und unabhängig von den politischen Zielen einzelner Parteien.
Wie finanziert Ihr Eure Arbeit?
Wir finanzieren uns ausschließlich aus großen und kleinen Spenden. Besonders wichtig sind uns die vielen Kleinspenden, die wir von unseren Unterstützenden erhalten. Daneben unterstützen uns seit 2026 auch die Drogeriekette Rossmann sowie die Suchmaschine Ecosia – ein Bekenntnis von zwei europäischen Wirtschaftsunternehmen zum Einsatz für die digitale Souveränität.
Spenden
Kann man Euch mit Spenden unterstützen?
Unbedingt. Damit wir unsere Arbeit nachhaltig sichern können, sind wir weiter auf Förderer angewiesen, große wie kleine. Uns helfen besonders regelmäßige Spenden, die wir über unseren Partner Twingle abwickeln. Wenn Du uns mit größeren Spenden unterstützen möchtest, melde Dich auch gern direkt unter bjoern@savesocial.eu.
Wie kann ich für Euch spenden?
Bei der Abwicklung unserer Spenden hilft uns das deutsche Unternehmen TWINGLE, das auch mit unserer Hausbank, der GLS, kooperiert. Twingle bietet derzeit auch die üblichen Online-Zahlungsmittel wie Paypal oder Kreditkarten an – nicht unbedingt im Sinne des Digital Independence Days. Wir sind aber im Gespräch mit Twingle, die uns zugesagt haben, zum Ende des 4. Quartals 2026 auch Wero als Zahlungsmittel zu integrieren. Bis dahin bleibt Dir auch der Bankeinzug, wenn Du auf US-Monopole verzichten, aber uns trotzdem unterstützen möchtest. Es ist leider, wie es ist: Würden wir auf Paypal, Visa und Mastercard verzichten, würden wir etwa 80 Prozent unserer Spendeneinnahmen einbüßen.
Seid Ihr gemeinnützig?
Ja. Das Finanzamt hat uns mitgeteilt, dass der Gesellschaftsvertrag der gemeinnützigen haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft Save Social - Networks For Democracy gUG in der Fassung vom 17.07.2025 die satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51, 59, 60 und 61 AO erfüllt.
Bekomme ich eine Spendenquittung?
Ja. Du bekommst von uns eine Spendenquittung, wenn Du dies bei der Spende angibst. Sinnvoll ist dies ab einer Spende von 200 €. Für Beträge unter 200 € reicht zur Vorlage beim Finanzamt in der Regel der Kontoauszug oder die Spendenbestätigung. Die Quittung stellen wir digital per E-Mail zu.
Wie verwendet Ihr Spenden?
Wir dürfen Spenden nur für gemeinnützige Zwecke einsetzen. Unser Steuerbüro achtet darauf, dass wir uns daran halten, damit auch eine Prüfung des Finanzamtes erfolgreich verläuft. Ein Großteil unserer Spenden fließt in Personalkosten, damit wir mit einem kleinen Team die Arbeit des Save-Social-Netzwerks und des Digital Independence Days koordinieren können. Digitale Unabhängigkeit ist kein Hobby – wir haben es mit mächtigen Gegnern zu tun. Daher haben wir uns entschieden, unsere Ziele hauptamtlich in einer kleinen Geschäftsstelle mit derzeit zwei Beschäftigten zu verfolgen. Weitere Informationen findest Du auf dieser Webseite und in einem Transparenzbericht, den wir erstmals Anfang 2027 veröffentlichen wollen.
Petitionen
Was bewirkt meine Unterschrift unter einer Eurer Petitionen?
Jede Unterschrift zählt. Als wir im Mai 2026 unsere Petition „Die demokratische Macht der sozialen Medien retten“ an die Abgeordneten aller demokratischen Parteien im Bundestag übergeben haben, haben wir auch gespürt, welche Wucht eine so große Zahl hat: Eine Viertelmillion Unterschriften hat uns Schlagkraft und Relevanz gegeben. Politiker*innen handeln dann, wenn sie spüren, dass sie den Willen vieler Wähler*innen umsetzen. Daher hilft uns jede Unterschrift.
Warum sammelt Ihr Eure Unterschriften nicht selbst, sondern bei Campact?
Campact stellt uns eine Infrastruktur für Unterschriftensammlungen zur Verfügung, die es kein zweites Mal in Deutschland gibt. Es würde unsere Möglichkeiten übersteigen, eine solche Infrastruktur auf unserer Webseite selbst aufzubauen und zu unterhalten. Wir konzentrieren uns lieber auf die Inhalte und freuen uns sehr, für die technische Umsetzung mit den Profis von Campact zusammenarbeiten zu können.
Warum regt Campact dazu an, meine Unterschrift bei Big Tech zu teilen?
Wir sind auch nicht glücklich darüber, dass es nur Big-Tech-Buttons gibt. Save Social verfolgt allerdings die Plus-1-Strategie. Wir regen an, dass alle ihre guten Nachrichten zumindest auch auf offenen, demokratiestärkenden Plattformen jenseits von Big Tech verbreiten. Wir sind mit Campact im Gespräch darüber, ob und wann sie auch einen Button auf ihrer Seite berücksichtigen, eine Petition bei Mastodon zu teilen: Wir wünschen uns dies sehr und sind auch überzeugt, dass dies technisch möglich wäre.
Presse
An wen können sich Journalist*innen wenden?
Unsere Pressekontakte und Medieninfos findest Du auf unserer Presseseite.