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Mehr als 160.000 Menschen in einer Woche: Große Unterstützung für "Save Social"

Hamburg, Pressemitteilung

Die Zahl 160.000 in Gelb auf Lila.

Die Initiative „Save Social“ hat in nur einer Woche weit mehr als 160.000 Unterstützende gesammelt – ein riesiger Erfolg: Bis Dienstagmittag (18.2., 11 Uhr) unterschrieben 163.000 Menschen die We-Act-Petition. „Save Social“ fordert, Plattformmonopolen wie Instagram, Youtube, TikTok oder X ihre massiven Privilegien zu entziehen und demokratiestärkende Onlineangebote auszubauen.

Stimmen aus dem Bündnis

Der Autor Marc-Uwe Kling („Känguru-Chroniken“), unterstützte als einer der ersten die Initiative „Save Social“:

Das Internet ist die größte Meinungsbörse der Geschichte. Für die Freiheit des Internets zu streiten, bedeutet also, für die Freiheit an sich zu kämpfen. Es ist sehr ermutigend, dass so viele dabei sind!

Person mit Schiebermütze und Vollbart vor einer Ziegelwand.

Marc-Uwe Kling

Autor („Känguru-Chroniken“)

Die Schriftstellerin Nina George ergänzt:

Die dominanten Kommunikationsstrukturen von Big Tech sind das Gegenteil von Pluralismus und der Grundlage freier Meinungsbildung. Deswegen ist es dringend, dass ihre Privilegien auf den Prüfstand kommen. Die Zahl der Unterzeichnenden zeigt: Alternativen müssen gestärkt werden.

Lächelnde Person mit lockigem Haar, das Kinn auf die Hände gestützt, vor einem Bücherregal.

Nina George

Schriftstellerin

Ich halte die Sozialen Medien der Big-Tech-Firmen für die Haupttreiber des weltweiten Niedergangs der Demokratien. Wir müssen uns aus ihren Fesseln befreien.

Person mit großer Brille, den Kopf in die Hand gestützt.

Rocko Schamoni

Autor, Mitinitiator von „Save Social“

Die größte Gefahr für die Presse- und Meinungsfreiheit in dieser Zeit geht nicht etwa von Faktenchecks aus, wie einige behaupten, sondern von Monopolen im Medienbereich. Es kann nicht sein, dass wenige Multimilliardäre darüber entscheiden, welche Inhalte Millionen Menschen angezeigt werden und welche nicht.

Person mit hochgestecktem Haar, Blazer und gemustertem Oberteil.

Hanna Möllers

Justiziarin des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV)

Es ist fantastisch, dass so viele Menschen die Ziele von ´Save Social´ unterstützen: Wir sind nicht machtlos. Wir können gemeinsam etwas verändern und damit beginnen, alternative Plattformen für Information und Debatte im digitalen Raum zu stärken.

Lachende Person mit Glatze und Dreitagebart.

Björn Staschen

Journalist und Mitinitiator von „Save Social“

Die Forderungen

Vor einer Woche hatten rund 100 Erstunterzeichnende „Save Social“ mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin gestartet. Sie schlagen in einer Erklärung* zehn konkrete Schritte vor, die auf der einen Seite alternative Netzwerke stärken, während auf der anderen Seite auf den Monopolplattformen der Big-Tech-Konzerne fairer und offener Austausch sichergestellt wird. So sollen öffentliche Institutionen ihre Inhalte auch auf offenen Plattformen zur Verfügung stellen. EU, Bund und Länder werden aufgefordert, verstärkt in die Entwicklung und Nutzerfreundlichkeit alternativer Plattformen zu investieren und Möglichkeiten zu schaffen, solche Plattformen gemeinnützig zu betreiben.

Zudem fordern die Unterzeichnenden Marktanteils-Obergrenzen für Tech-Giganten. Links, die auf Angebote außerhalb der Monopol-Netzwerke verweisen (sogenannte Outlinks), sollen nicht mehr in Reichweite und Sichtbarkeit benachteiligt werden. Große Plattformen sollen zudem offene Standards und Interoperabilität zwischen Angeboten einführen und über unabhängige Aufsichtsgremien Desinformation und Wahlmanipulation eindämmen.

Wer hinter Save Social steht

Unterstützt wird „Save Social“ unter anderem von den Musiker*innen Rocko Schamoni, Dota Kehr, Jan Delay und Sebastian Krumbiegel, den Autor*innen Saša Stanišić, Nina George, Uwe Timm und Isabel Bogdan, Journalist*innen wie Dr. Eckart von Hirschhausen, Ellen Heinrichs und Natalie Sablowski, dem Unternehmer Sebastian Klein, dem Stifter Hans Schöpflin, dem Tech-Blogger Sascha Pallenberg, dem Bundesbeauftragte für den Datenschutz a. D. Ulrich Kelber, den Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband (DJV), Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, unisono (Deutsche Musik- und Orchestervereinigung e.V.) sowie Freelens, der Berufsverband der Fotograf*innen, der Umweltschutzorganisation Greenpeace e. V. sowie den Vereinen Campact e. V., digitalcourage e. V. und Teilenswert e. V.

Die vollständige Liste der Unterzeichnenden ist ebenso unter savesocial.eu zu finden.

Die Petition

Auf der Plattform WeAct startete „Save Social“ am Dienstag (11. 2.) eine Petition mit dem Ziel, möglichst breite gesellschaftliche Unterstützung für die Ziele der Initiative zu sammeln. Interessierte können die Petition über die Kampagnenseite savesocial.eu oder direkt unter weact.campact.de/p/save-social (external link) unterzeichnen.

Pressebilder

Bildmaterial ist nach Ende der Veranstaltung unter savesocial.eu/download verfügbar.

Pressekontakt

Für Rückfragen:

* Siehe Dokument im Anhang. Die Forderungen von Save Social sind auch unter savesocial.eu zu finden.

Download: Mehr als 160.000 Menschen in einer Woche: Große Unterstützung für "Save Social"